Fake Baits

Fake Baits imitieren Mais, Maden, Tigernüsse und sogar Muscheln aus weichem Kunststoff — und bleiben am Haar, bis du sie selbst abziehst. Krebse, Brassen und Kleinfisch können ihnen nichts anhaben, was sie zur ersten Wahl für lange Ansitze macht, bei denen echter Köder längst zerpflückt wäre.

Die meisten Imitate gibt es in drei Auftriebsstufen: auftreibend als Pop Up, langsam sinkend für ausbalancierte Rigs und als Wafter. Viele sind zusätzlich aromatisiert und in Signalfarben erhältlich. Stark im Doppel: Ein Fake-Mais als Topper über deinem Boilie hebt die Präsentation optisch ab und tariert sie gleichzeitig aus.

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63 produkte

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Ratgeber

Kunstköder zum Karpfenangeln

Ein Fake Bait auf einem Boilie sieht auffällig aus, und viele setzen es genau deshalb ein. Der eigentliche Nutzen ist mechanisch: Der Fake Bait hebt den Boilie zusätzlich ein wenig an, sodass der Boilie immer mit dem Fake Köder nach oben am Grund liegt. Damit liegt auch der Haken immer perfekt unter dem Köder, das erleichtert das richtige Einsaugen und Haken in der Unterlippe enorm. Funktioniert auch wunderbar mit Tigernüssen: Einfach eine normale Nuss mit einer Fake Tigernuss kombinieren.

Zusätzlich sind Fake Baits oft der rettende Anker bei Krebsattacken — der Fake Bait bleibt am Haar, wenn der Boilie sich aufgelöst hat.

Haltbarkeit: die Kategorie, die Jahre überlebt

Kunststoffköder sind der einzige Bereich im Ködersortiment, der nicht verdirbt. Eine Packung hält mehrere Saisons, und bei Preisen von rund 4 bis 17 Euro relativiert das die Kosten je Ansitz deutlich.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Kunststoff nimmt Aromen aus der Umgebung auf: Lagerst du die Köder offen neben stark riechenden Flüssigkeiten, riechen nach ein paar Wochen alle gleich. Bewahre sie deshalb in ihrem eigenen Behälter auf. Und die Signalfarben bleichen unter Sonnenlicht aus — ein Karton in der Tasche schützt sie besser als das durchsichtige Döschen auf der Ablage. Die passenden Behälter findest du bei den Tackleboxen.

Umgekehrt lassen sie sich natürlich auch hervorragend in Flavour soaken.

Häufige Fragen zu Fake Baits

Wie setze ich einen Fake-Mais als Topper richtig ein?

Der Topper gehört über den Boilie, nicht zwischen Boilie und Haken — sonst hebelt er den Haken vom Köder weg, statt den Köder anzustellen. Ein Korn kippt den Boilie leicht an, sodass er schräg statt flach liegt und der Haken freier steht. Zwei Körner heben ihn schwebend. Mehr macht aus der Kombination einen Auftriebsköder mit ganz anderem Verhalten.

Welche Farbe soll ich beim Kunstköder nehmen?

Über einem gefütterten Platz einen Ton, der zum Futter passt — der Köder soll dazugehören, nicht herausstechen. Gelb, Weiß und natürliche Maistöne fallen auf, ohne fremd zu wirken. Fischst du einen Einzelköder ohne Futter, dreht sich das um: Dann sind Pink, Orange und Leuchtfarben dein Argument. Passiert nichts, wechsle zuerst die Farbe, bevor du an der Stelle zweifelst.

Halten Fake Baits wirklich länger als echte Köder?

Ja, und das ist ihr Hauptargument. Krebse, Brassen und Kleinfisch können ihnen nichts anhaben, sie bleiben über eine ganze Nacht unversehrt am Haar. Auch ungeöffnet verderben sie nicht — eine Packung hält mehrere Saisons. Gerechnet auf die Anzahl der Würfe sind sie damit der günstigste Hakenköder, den du fischen kannst.

Muss ich Kunststoffköder dippen?

Wenn sie mehr sein sollen als ein optischer Reiz, ja. Kunststoff gibt von sich aus nichts ab, und auch die aromatisierten Ausführungen tragen ihr Aroma nur an der Oberfläche. Ein Bad vor dem Wurf hält ein bis zwei Stunden, danach arbeitet die Optik allein. Über einem gefütterten Platz reicht das völlig; bei einem Einzelköder ohne Futter drumherum eher nicht.

Wie lagere ich Kunststoffköder?

In ihrem eigenen, geschlossenen Behälter. Kunststoff nimmt Aromen aus der Umgebung auf — liegen die Köder offen neben stark riechenden Flüssigkeiten, riechen sie nach ein paar Wochen alle gleich. Signalfarben bleichen zusätzlich unter Sonnenlicht aus, deshalb ist ein blickdichter Behälter in der Tasche besser als das durchsichtige Döschen auf der Ablage.